Pavo Pico II Testbericht: Weniger fliegender Ziegel, mehr Spaß

Seien wir ehrlich, ein vollständiges digitales Videosystem auf eine Mikro-Drohne zu schnallen, endet meistens mit einem fliegenden Ziegelstein. Wir haben sie alle gesehen. Der Pavo Pico II scheint diese Mitteilung jedoch verpasst zu haben. BetaFPV hat einen DJI O4 Lite in einen 80-mm-Rahmen gepackt, und entgegen allen Erwartungen ist er überraschend flink. Wir sind beeindruckt.

Die Geheimzutat scheint das neue Verdeck zu sein, das die gesamte Kameraeinheit auf weich gelagerten Gummipuffern isoliert. Das ist nicht nur Show; es liefert tatsächlich brauchbare Gyro-Daten für Gyroflow, ein kleines Wunder für einen digitalen Mikro-Copter. Während das Montieren schwerer Dinge auf kleinen Gummiteilen nach einem Rezept für eine Katastrophe klingt, scheint BetaFPV eine Balance gefunden zu haben, die gelegentliche, äh, unfreiwillige Landungen übersteht.

Es sieht also auf dem Papier gut aus, aber wie fliegt er sich? Ziemlich gut, eigentlich. Man bekommt etwa viereinhalb Minuten respektable Flugzeit, und er kann ein paar Freestyle-Moves ohne viel Murren bewältigen. Er ist kein 5-Zoll-Biest, aber das sollte er auch nie sein. Der O4 Lite ist ein vernünftiger Kompromiss aus Gewicht und Leistung, obwohl man für ernsthafte Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen den stärkeren O4 Pro (und eine größere Drohne) möchte.

Das Urteil? Der Pavo Pico II ist mehr als nur ein Gimmick. Er ist ein kompetenter Mikro-Copter, der brauchbares O4-Material liefert, ohne sich wie eine Badewanne zu fliegen. Wenn Sie die vollständige, erschöpfende Aufschlüsselung jeder Mutter, jeder Schraube und jedes Milliampere wünschen, finden Sie unseren ausführlichen Testbericht hier. Oder Sie schauen sich einfach das Video unten an. Ihre Entscheidung.

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